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Zum Tod von Helme Heine (4.4.1941 – 20.11.2025)

von Taccuino Del Vecchio | 20/11/2025 | Die Notizen des Alten | 0 Kommentare

dpa picture alliance

Gerne erinnert der Alte sich an den Tag vor etwa 40 Jahren, an dem Helme Heine in seiner Klasse auf dem Dorf zu Gast war.

Ein sehr bescheiden auftretender Autor, damals schon berühmt, hatte der Alte ihn doch erst im Centre Pompidou in Paris miterleben können.

Gleich zweimal durften die Kinder seiner Klasse Helme Heine treffen: erst in ihrer Klasse, später in einem Buchladen in der ´Enneschtgaass´, der für sein Bilderbuchsegment damals landbekannt war. Die Buchhändlerin hatte den Besuch auf dem Dorf erst vermittelt und möglich gemacht.

Natürlich kannten die Kinder die Werke Helme Heines, besonders das Buch ´Freunde´mit seinen Helden Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem dicken Waldemar, alle aus Mullewapp.
Instinktiv begreifen die Kinder die in diesem Buch verkörperten Muster des gegenseitigen Vertrauens, der Hilfsbereitschaft, kurz der Inklusion und der Integration unterschiedlicher Charaktere in eine Wirkungsgemeinschaft.

Helme Heine las aus diesem Werk, ohne belehrend zu wirken. Ruhig, gelassen, ja bescheiden – wie oben bereits bemerkt.

Jedes Kind der Klasse konnte sich dann von Helme Heine die Augen schließen lassen und sich in sich selbst versenken, ganz nahe am Autor dran.

Nun hieß es:
´Fantasie und Fantadu, schließe beide Augen zu. Stell Dir mal vor, DU …`

Der Appell an die Autoren war unverfänglich, die Kinder legten mit ihren Vorstellungen, also mit ihren Texten, los.
Zur Belohnung gab es dann Signatur und Zeichnung auf dem Deckblatt in dem gleichnamigen Buch.

So einfach können Texte generiert werden.

Hier kann man Helme Heine beim Zeichnen zusehen:

Schön, dass es Helme Heine gab.

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