Hannes Wader zum 84. Geburtstag (23.6.1942)

von Taccuino Del Vecchio | 23/06/2026 | Die Notizen des Alten

So wie Bob Dylan hat Hannes Wader die Jugend des Alten begleitet.
Live durfte der Alte ihn Anfang der 80er Jahre einmal in Trier erleben: ein bescheidener, etwas verhaltener, aber redseliger Vertreter seines Faches, darüber hinaus ein vorzüglicher Gitarrist.

Im Hause eines sehr guten Freundes des Alten, der von Elektriker bei Dupont de Nemours zum Sozialpädagogen gewechhselt hatte, lief öfters das Lied Der Büffel von Hannes Wader:

www.youtube.com/watch?v=HFB_l6ydPSI

Der Alte selbst hörte öfters Am Fluss, hier mit Reinhard Bärenz:

Noch heute kennt der Alte folgende Zeile dieses Liedes:

Lauschen will ich, nur nicht fragen,
was wird aus uns beiden, weil ich weiss, dass ich mich vor der Antwort fürchten muss

Was wird aus uns beiden, das hatte sich der Alte doch gefragt, als er vor fast 50 Jahren die Freundinnen in einem Düdelinger Garten zusammen über ihre Zukunft in Pariser Universitäten beratschlagen sah – die Antwort wusste oder besser fühlte er schon damals und so sollte es auch Jahre später enden, aber lang, lang ist´s her …

Paris? Ja, frankophil war Hannes Wader stets, ob in der Champagne im Mittsommergrün, da wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blühn oder wie hier mit Reinhard Mey und Ulla von Daelen in Le temps des cerises.
Nostalgisch, ein bischen schmerzlich oder besser wehmütig geht es dann in des Alten Herzen zu:

Alles Gute, Hannes!